Stellungnahme zum WN – Kommentar „Politiker bleiben am liebsten unter sich – Bürgerinitiativen als verlängerte Arme der Parteien“ vom 8. März 2014

In der Ausgabe der Zeitung Westfälische Nachrichten vom 8. März 2014 geht der Lokalredakteur Klaus Baumeister in seinem Kommentar „Politiker bleiben am liebsten unter sich – Bürgerinitiativen als verlängerte Arme der Parteien“ auf das Verhältnis zwischen Bürgerinitiativen und Parteien ein. Herr Baumeister vertritt darin die Ansicht, dass die Bürgerinitiativen in

Hochschulreform: „ProfessorInnen durchbrechen PR-Schleier“

Innerhalb kürzester Zeit hat sich gegen die PR-Offensive der Rektorinnen und Rektoren in NRW ein Gegenbündnis von bisher 50 Professorinnen und Professoren gebildet, die, anders als ihre Hochschulleitungen, die Gesetzesreform der Landesregierung begrüßen. Ich schließe mich der Erklärung der ProfessorInnen an. Sie haben sich in erfrischender Weise von der konservativen Einstellung

Bürgerinitiativen: „Wir fühlen uns ignoriert“

14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich vergangenen Mittwoch im Stadtweinhaus, um über den Stand und Entwicklungsperspektiven der Bürgerbeteiligung in Münster zu beraten. Darunter waren nicht nur interessierte Einzelpersonen, sondern auch Vertreterinnen und Vertreter von lokalen Bürgerinitiativen. Sie schilderten ihre Erfahrungen und Eindrücke über die Qualität der Bürgerbeteiligung in Münster. Jörg

Münster, wo Zeitungsartikel zur Mieterhöhung führen – oder: die „neue Gier“

Zur Debatte: Kurzbericht von der Podiumsdiskussion „Aktiv gegen Wohnungsnot! Was muss die Politik tun?“ der Grünen in Münster am 18. Februar 2014, Alexianer Waschküche Münsters Wohnungsmarkt dreht durch: hohe Mieten, teure Immobilien, Bedürftige bleiben auf der Strecke. „Ich bin 37 Jahre lang Geschäftsführer aber ich habe so eine Situation noch

„Erneuerung der Demokratie von unten“

Bürgerbeteiligung ist kein Selbstzweck. Sie hilft Entscheidungen zu treffen und Antworten auf dringende gesellschaftlichen Fragen zu finden. Bürgerbeteiligung verursacht Kosten. Vor allem kostet sie Zeit. Und die ist rar. In Zeiten, in denen den Menschen die Zeit davonzulaufen scheint, sollte der Weg hin zur Bürgerbeteiligung möglichst kurz sein.

Bürgerhaushalt geht in die dritte Runde – Ist es die letzte?

Er hat hart gekämpft, der Bürgerhaushalt in Münster. Ein extra dafür eingerichteter Beirat (siehe „Anlage zur Vorlage zum Eckpunktepapier Bürgerhaushalt„) hat ihn mit Händen und Füßen verteidigt. Hunderte Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihm den Rücken gestärkt. Doch der Schiedsrichter heißt Stadtrat und ist unberechenbar. Wenn die Beteiligung nicht steigt und

Wie gefährlich ist die AfD für Münster?

Der Grüne Kandidat für das Europaparlament, Peter Alberts, hat gestern am Rande des ersten Wahlkampf-Organisationstreffs der Münsteraner Grünen die Ankündigung der Alternative für Deutschland (AfD), in Münster zur Kommunalwahl am 25. Mai antreten zu wollen, kommentiert. Er fand deutliche Worte. „Wir Grüne stehen zur AfD in Opposition“, stellte er klar. In

Entscheidung im Rat: Osmo-Halle könnte bald Geschichte sein

Die letzte Osmo-Halle am Hafen ist möglicherweise bald Geschichte. Denn der Rat der Stadt Münster hat gestern abgelehnt, die Halle als „must have“ in die Ausschreibung des Investorenwettbewerbs zur Neugestaltung des Areals zu verankern. Damit scheiterten Grüne und SPD mit ihrem Vorhaben die Halle zu schützen gegen die Stimmen von

„The Human Scale“ im Cinema

Wie sollte eine Stadt aussehen, die nicht für Autos, sondern für Menschen gemacht ist? Eine lebenswerte, menschenwürdige Stadt, die Begegnung und Inspiration ermöglicht? Dass wir statt mehr Straßen mehr öffentliche Plätze brauchen, damit sich das öffentliche Leben entfalten kann, sah man gestern im Kino „Cinema“ in der Warendorfer Straße. Dort

Buchtipp: 0,1 Prozent – Das Imperium der Milliardäre

Wenn man „0,1 Prozent“ liest, hat man unweigerlich das Gefühl, dass das Privatleben der Superreichen für das eigene Dasein eine größere Rolle spielt, als die Entscheidungen der eigenen Regierung. „Ein amerikanischer Präsident ist wahrscheinlich billiger zu haben als eine ordentliche Siebzig-Meter-Luxusmotorenjacht“, schreibt Krysmanski trocken. Der Soziologe stellt klar: Du kannst

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