Category: Meine Lesetipps

Das sind Bücher, die ich gelesen habe und die ich gerne weiterempfehle.

James L. Powell: 2084 – Eine Zeitreise durch den Klimawandel

Wie wird die Erde im Jahr 2084 aussehen? Wenn James L. Powell recht hat, dann schrecklich. Kein Schnee mehr auf dem Matterhorn, das Klima in Südeuropa wird sein wie heutzutage in Algerien und Marokko. Gibraltar wurde von Klimageflüchteten überrannt. Bei 46 Grad ist die Straßencafékultur in Paris am Ende. Viele

Penelope Fitzgerald: Die Buchhandlung

Das ist die Geschichte einer mutigen Frau, die sich in einem Hafendörfchen mit dem Establishment anlegt, um eine Buchhandlung zu eröffnen. Ein großartiges Buch von Penelope Fitzgerald, einer Schriftstellerin, die das Gegenstück zu Rosamunde Pilcher ist. Warum? Bitte selber herausfinden 😉 Fitzgerald, Penelope: Die Buchhandlung, Insel Verlag, Berlin, 2015.

Margaret Atwood: Die Zeuginnen

Wer den Report der Magd lesenswert fand, kommt an „Die Zeuginnen“ nicht vorbei. Diese Fortsetzung handelt von den Erlebnissen von drei Frauen im religiös-fundamentalistisch-klerikalen Gottesstaat Gilead, der sich auf dem Staatsgebiet der heutigen USA befindet. Jede übt nach ihren Möglichkeiten Widerstand. Dieser Roman hat nicht die eindringliche emotionale Tiefe seines

Magaret Atwood: Der Report der Magd

Manchmal führen meine Wege zu Büchern über deren Verfilmung. So auch in diesem Fall. Kaum hatte ich die erste Folge der Serie „Der Report der Magd“ gesehen und festgestellt, dass es sich dabei eigentlich um einen Roman handelt, verzichtete ich auf die Serie und bestellte mir das Buch in meiner

Karen Duve: Anständig essen

Karen Duve sucht nach der ultimativen ethisch und moralisch einwandfreien Ernährung. Zunächst vegetarisch, dann vegan und schließlich frutarisch. Ich kann dieses köstliche, weil witzige und unterhaltende Buch nur empfehlen. Ich habe trotz des ernsten Themas oft gelacht. Wer nach der Lektüre noch ganz selbstverständlich in ein aus Tieren produziertes Schnitzel

Hans Frankenthal: Verweigerte Rückkehr – Erfahrungen nach dem Judenmord

Hans Frankenthal, 1943 als deutscher Jude gemeinsam mit seiner Familie von den Nazis in das Vernichtungslager Ausschwitz/Birkenau deportiert, wird dort zum medizinischen Versuchskaninchen und Zwangsarbeiter für die I.G. Farben. Als Überlebender kehrt er in seine katholische Heimatstadt Schmallenberg zurück. Er begegnet dort jenen Nazis, die trotz alledem in Amt und

Tripods – Dreibeinige Monster auf Erdkurs

Vielleicht war die Fernsehserie, die auf diesen Jugendbüchern gründet, mein erster Kontakt zu Science Fiction überhaupt. Ich kann mich kaum noch an diese Fernsehserie erinnern. Nur verschwommen. Ein paar Szenen haben sich mir aber unerbittlich eingebrannt. Der Dreibeiner kommt am Tag der „Weihe“. Eine Klappe öffnet sich. Und hebt den

Das Muschelessen

Eine Familie wartet auf den Papa. Der ist gerade befördert worden. Sein beruflicher Erfolg soll mit seiner Lieblingsspeise gefeiert werden: Muscheln. Alles dem Vater zu liebe. Oder doch eher aus Furcht? Das Muschelessen gerät zur Abrechnung. Eine gnadenlose Auseinandersetzung mit der patriarchaischen kleinbürgerlichen Familie. Ein literarischer kurzweiliger intensiver Sog. Genial.

Gesicht zeigen! Handbuch für Zivilcourage

Bei manchen Handbüchern wünscht man sich, man hätte sie schon früher im Regal stehen gehabt. Denn es gibt Ereignisse, die passieren so schnell, dass man zu spät reagiert oder unpassend. Oder denen man vermeintlich machtlos gegenübersteht. Der Fremdenfeindlichkeit zum Beispiel. Da kommt ein komischer Kommentar daher abends um 22.30 Uhr

Die Kieferninseln

Ein Mann träumt, dass seine Frau in betrügt. Er hält es für bare Münze und fliegt, um es ihr heimzuzahlen, nach Tokio. Dort trifft er einen suizidgefährdeten jungen Japaner. Er begleitet ihn auf seiner Suche nach dem idealen Ort für seine Selbsttötung. Auf den Spuren eines bekannten japanischen Dichters führt

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