Magaret Atwood: Der Report der Magd

Manchmal führen meine Wege zu Büchern über deren Verfilmung. So auch in diesem Fall. Kaum hatte ich die erste Folge der Serie „Der Report der Magd“ gesehen und festgestellt, dass es sich dabei eigentlich um einen Roman handelt, verzichtete ich auf die Serie und bestellte mir das Buch in meiner Lieblingsbuchhandlung. Schwarzmalende Science-Fiction Romane waren schon immer mein Ding. Sie sind faszinieren, unterhaltsam und gleichzeitig mahnend. „1984“ von George Orwell, „Brave New World“ von Aldous Huxley, „Fahrenheit 451“ von Brad Radbury, „The Circle“ von von Dave Eggers, „Wir“ von Evgenij Samjatin  und nicht zu vergessen, „Die Zeitmaschine“ von H.G. Wells habe ich gerne gelesen und war fasziniert. Nur wenige Bücher aus diesem Genre haben es vermocht, mir die emotionen der Menschen, die in einer dystopischen Welt leben, so erfahrbar zu machen wie der „Report der Magd“. Gerade weil Atwood nicht sofort alles erklärt, konzentriert sich die Handlung auf das Empfinden der Protagonistin. Ein wichtiges Buch für den Feminismus, die Demokratie und natürlich die Science Fiction-Literatur.

Atwood, Margaret: Der Report der Magd, Piper, München, 2017.

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