MünsteranerInnen gegen Pegida: „Egal, wo ihr herkommt…“

Gegen bürgerlichen RassismusDer 05. Januar 2015 wird ein Datum sein, an das man sich in Münster gerne erinnern wird. Als 10.000 Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus mit Kerzen vom Rathaus bis vor den Dom spazierten, Kerzen trugen, Rednerinnen und Rednern lauschten und den sogenannten „Patrioten“ zeigten, wo der Hammer hängt. Wenn auch nur die Einrichtung einer „Mügida“ – Facebook-Seite 10.000 Menschen auf die Straße bringt, wie viele werden es dann sein, wenn „Mügida“ ihre Leute auf die Straße gebracht haben wird?

10.000 Menschen und die Demonstration wurde nicht einmal mit Plakaten und Flugblättern beworben. Nur über Facebook, Medien und Mund zu Mund. Und die Teilnehmenden waren gut drauf. Die Stimmung war gut. Es waren viele Familien mit Kindern da. Die große Resonanz beflügelte alle und hauchte ihnen Mut ein. Vielerorts hörte ich in Gesprächen das Wort „Stolz“ und die Leute sprachen von „Pegida“ wie von einer Krankheit.

Die Reihen sind geschlossen und viele Münsteranerinnen und Münsteraner haben wieder einmal – wie schon gegen eine Kundgebung der NPD und einer Demonstration der rechtsextremen Szene – klare Kante für Vielfalt und Toleranz gezeigt. Sie ließen folgende Botschaft in den Himmel steigen: „Egal wo ihr herkommt und warum ihr hier seid; ihr seid hier willkommen. Wenn ihr schutzt brauchst, werden wir euch beschützen. Unsere Solidarität ist euch gewiss.“

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