MZ/WN-Fusion im Pressefreiheitsbericht 2015

WNMZ
Kommentar eines Kioskbesitzers, Foto: jr

Die Fusion von der Münsterschen Zeitung und der Zeitung Westfälische Nachrichten hat es in den Pressefreiheitsbericht von „Reporter ohne Grenzen“ geschafft und wird dort als bedenklich für die Pressevielfalt eingestuft. Zitat: „Die Münstersche Zeitung erscheint mittlerweile komplett ohne eigene Redaktion. Der Mantelteil kam schon seit Längerem von den Ruhr Nachrichten; seit November erhält die Zeitung ihre lokalen Nachrichten vom zentralen Reporterpool der Westfälischen Nachrichten, dem einstigen Konkurrenzblatt mit entgegengesetzter politischer Ausrichtung.“

Die „Münstersche Zeitung“ mit ihren drei Lokalausgaben Münster, Steinfurt und Greven hat eine Auflage von 19.500 Exemplaren. Die Westfälischen Nachrichten haben eine Auflage von ca. 112.000  Exemplaren. Laut Wikipedia liest mehr als die Hälfte der Bevölkerung (56,4 Prozent) der über 14-Jährigen täglich die Zeitung Westfälischen Nachrichten. Die münsteraner Politik schwieg bisher zu dem Thema.

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