Solidarität mit Dr. Hoffknecht

Kolleginnen und Kollegen wettern für ihren Chef.
Kolleginnen und Kollegen wettern für ihren Chef.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke haben sich am Mittwoch vor der Ratssitzung versammelt, um ihrem Geschäftsführer Dr. Hoffknecht beizustehen. In Arbeitskluft harrten sie geduldig aus, bis die nicht-öffentliche Sitzung beendet war. Die entscheidung stadt fest: Dr. Hoffknecht wird gehen (müssen).

Nach der Sitzung geben die Grünen in Münster eine Pressemitteilung heraus und stellen klar, dass sie FÜR die Fortführung des Vertrages mit Dr. Hoffknecht gestimmt haben. „Anlass für diese ausdrückliche Stellungnahme sind für die Grünen Presseberichte, in denen Dr. Hoffknecht als technischer Geschäftsführer persönlich für die zögerliche Hinwendung der Stadtwerke zu den erneuerbaren Energien mitverantwortlich gemacht wurde und in denen die Vertragsverlängerung deshalb als fraglich bezeichnet worden war.

“Die Verantwortlichen dafür, dass die Erneuerbaren Energien in Münster bislang nicht ausreichend zum Zuge kommen, sitzen im Rat der Stadt, nicht bei den Stadtwerken”, betonte Gerd Joksch und verweist beispielhaft auf den Ratsbeschluss aus dem Jahr 2012, mit dem nur 11 neue Standorte für Windenergieanlagen im Stadtgebiet auf den Weg gebracht wurden. “Dr. Hoffknecht hatte für die Stadtwerke demgegenüber 30 neue Standorte prüfen lassen und vorgeschlagen”, fügt Joksch hinzu.

Dr. Hoffknecht also ein Bauernopfer?

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