Gerechtigkeit und Effizienz müssen sich nicht ausschließen

Wieviele Menschen in Deutschland leben ausschließlich davon, dass sie ihr Geld für sich arbeiten lassen, also keinem geregelten Job nachgehen: 1 Prozent. Uno por ciento. Yüzde bir. Only one. Das sind Menschen, die haben ein Vermögen von über 1 bis 2 Millionen Euro auf der hohen Kante. Und wenn die GRÜNEN jetzt vorschlagen, dass diese Leute auch in die Sozialversicherung einzahlen sollen, dann geht es nicht um Otto-Normal-Sparer oder um mich, sondern um genau diese Leute. Die Leute mit der hohen Kante.

Was die BILD-Zeitung schreibt, dass Kleinstsparer*innen auch einzahlen müssten, ist schlicht falsch und, sorry, einfach gelogen. Wer das behauptet: lügt. Bir yalan. Sie wollen das gleiche Spiel spielen, dass sie schon beim Gebäudeenergiegesetz gespielt haben, nur dass aus dem Heiz-Hammer nun der Abgaben-Hammer werden soll. man kann nur hoffen, dass diese Strategie scheitert.

Momentan finanzieren wir die Krankenkassen in Deutschland ausschließlich über Löhne und Gehälter – aber Kapitaleinkünfte wie Dividenden und Zinserträge bleiben außen vor. Die einen arbeiten und andere Leben von Geld. Das ist unfair. Wer arbeitet, zahlt in die Krankenkasse ein. Und zwar immer mehr.

Wie kann man also das Gesundheitswesen zukunftsfähig machen? Das kann man durch Sparen und Effizienzgewinne bei der Gesundheitsversorgung machen oder indem man die Finanzierungs-Last gerechter verteilt.

Wir sollten beides machen. Effizientes System und Gerechtigkeit schließen sich nicht aus. Gesundheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Fängt beides mit G an. Genauso wie: geh‘ wählen!

Weitere Infos unter: https://www.gruene.de/artikel/kurz-und-knapp-sozialabgaben-auf-kapitalertraege

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