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Großer Andrang auf TTIP-kritischer Veranstaltung

Von wegen unmotiviert und entpolitisiert. Über 100 Studierende und Menschen zwischen 20 und 30 Jahren drängten sich gestern in der Hörsaal S8 des Münsteraner Schlosses, um dem Vortrag von Jürgen Maier, dem Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung zum sogenannten Freihandelsabkommen (TTIP) zu lauschen. Geladen hatte die Organisation OpenGlobe.

Ich selbst bin ein Kritiker des TTIP und zwar aus folgenden Gründen:

So stimme ich mit Jürgen Maier überein, der in Münster in eben jenem Hörsaal sagte: „Ein solches Abkommen bedroht unsere demokratischen Grundrechte und setzt die mühsam erkämpften europäischen Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitnehmer*innenrechte außer Kraft. Mit einer breiten Unterstützung der Bevölkerung kann das geplante Abkommen aber durchaus gekippt werden.“

Ich hoffe, dass er Recht hat. Und dann geht es um die Gegenoffensive. Wenn schon alle zusammenarbeiten, dann können auch alle das TTIP kritisierenden NGOs dafür streiten, dass die EU qualitativ hochwertige demokratische Standards erhält. Sonst haben wir alle fünf Jahre eine TTIP – Debatte. Und wer weiß schon, wie die ausgehen?

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