
Ich zur Eröffnungsveranstaltung der Kampagne eingeladen. Sie fand in der Mensa des Stadthauses I statt. Neben einer (eher überlfüssigen und peinliche) Impro-Theater-Aufführung gab es Bier und Wein en masse, eine Rede des Schirmherren der Kampagne (also des Oberbürgermeisters) und viele bekannte münsteraner Persönlichkeiten. Und so macher Lokalpolitiker*innen schickten Stoßgebete in den Himmel und hofften, dass das Riesenbuffet (nichts davon vegan) nicht etwa mit Steuergeldern bezahlt worden war.
Als Beispiele für vorbildliches Engagement und Projektiererei wurden von einer stets bemühten Moderatorin „Die Grünschleife in Kinderhaus“, die Firma „Baby One“, das Nano-Bioanalytik-Zentrum und der münsteraner Bierbrauer Philipp Overberg vorgestellt. Allesamt Macherinnen und Macher. Leute die anpacken und mithelfen. Und da ist der Punkt. Solche Leute braucht Münster. Solche Menschen braucht jede Stadt. Und ist eine nützliche Idee einmal umgesetzt, kann sie – sei es von staatlichen Institutionen oder Privatpersonen – von vielen anderen Städten kopiert werden.
Ich hoffe, dass sich die besten Projekte durchsetzen werden und die Initiator*innen die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Und, wenn möglich, auch das nötige Kleingeld, um ihre Projekte am Laufen zu halten.
